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29. Jun 2018

Solarstromproduktion immer interessanter

Wer selber Strom produziert, kann ihn am Ort der Produktion selber verbrauchen bzw. Dritten zur Verfügung stellen. Haus-, Gewerbe- und Stockwerkeigentümern eröffnen sich interessante Möglichkeiten bei der Bildung von Verbrauchsgemeinschaften. Anhand des Solarville-Solarrechners kriegen Sie einen ersten Eindruck für Ihr Kraftwerk.

Die geltende Regelung für Solarstrom sieht unter anderem folgendes vor:

1. Der produzierte Strom kann von Dritten genutzt werden, z. B. von «Eigenverbrauchsgemeinschaften» oder «Gemeinschaften, die einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch» bilden.

2. Der eigene Solarstrom wird «ohne Umwege» genutzt: Dank cleverer Zeitpläne laufen die Boiler, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen usw. nicht mehr zur Nachtstromzeit, sondern tagsüber, wenn der Strom effektiv produziert wird. 

3. Überschüssig produzierter Solarstrom muss vom abnehmenden Stromversorger «angemessen» vergütet werden.

Eigenverbrauch – für mich und dich...

Mit Eigenverbrauch ist der Verbrauch am Ort der Produktion gemeint. Dabei wird der Solarstrom auf dem Dach oder an den Fassaden erzeugt und von den Teilnehmenden der Eigenverbrauchsgemeinschaft «direkt genutzt». Überschüssige Energie – beispielsweise an sonnigen Sommertagen – wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Reicht die Eigenproduktion nicht aus, wird öffentlicher Strom bezogen. Eigenverbrauch lohnt sich dann umso mehr, wenn er einer Gemeinschaft bereitgestellt werden kann.

Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch oder die Eigenverbrauchsgemeinschaft

Zur Nutzung der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach einer Liegenschaft können die Eigentümer, Stockwerkeigentümer, Mieter und/oder Pächter einen sogenannten «Zusammenschluss zum Eigenverbrauch» bilden. Vor dem neuen Energiegesetz wurden die Gemeinschaften auch Eigenverbrauchsgemeinschaft genannt.

Rechte und Pflichten der Beteiligten werden in Standardverträgen festgelegt, wie Angaben über die Teilnehmenden, Preise, Abrechnungen usw. Solarville AG hat bei der Errichtung von solchen Gemeinschaften in Mehrfamilienhäusern gute Erfahrungen gemacht. «Die grösste Herausforderung besteht eher darin, die bestehende Mieterschaft zu überzeugen», so Roger Gartmann, Projektleiter Solarville AG. «Sobald sie sehen, dass sie Teil eines fantastischen Projekts sind, weil sie mit Solarstrom CO²-freie Energie beziehen und damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun, sind sie mit im Boot!».

Solarstrom rechnet sich

Mit dem Solarrechner von Solarville können Projekteckdaten und -Kosten inklusive Optionen wie Ladestation für Elektrofahrzeuge, für Wärmepumpen, Boiler oder Batteriespeicher – was bei gut besonnten und grossflächigen Solaranlagen von besonderem Interesse ist – berechnet werden. Auch leistungsfähigere Photovoltaik-Anlagen können rentabel betrieben werden. Wer eine Direktberatung wünscht, wendet sich an Thomas Bachmann (052 238 37 37) für die Regionen ZH-/ Ostschweiz, bzw. an Daniel Lantschner (062 213 81 42) für die Region Mitteland, Zentral- und Nordwestschweiz.

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