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8. Juli 2019

Eigenverbrauchsquote mit Stromspeicher erhöhen

Solarstrom hat sich längst bewährt und liegt im Trend. Mit einem Batteriespeicher lässt sich die Nutzung des selbst produzierten Stroms weiter steigern (Eigenverbrauch), denn er gleicht die tageszeitlichen Unterschiede zwischen Erzeugung und Verbrauch aus.

Es gibt viele Gründe ein Batteriesystem zu installieren. Ein PV-Speichersystem mit einer PV-Nennleistung von 5 kWp und einem Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von 5 kWh könnte über 50 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs bereitstellen. Bei einem Stromverbrauch von 5000 kWh pro Jahr müssten somit weniger als 2500 kWh pro Jahr aus dem Netz bezogen werden. In gewissen Fällen kann die Eigenversorgung sogar über 75 Prozent betragen.

Unterschiedliche Systeme, ähnliche Wirkungsgrade

Grundsätzlich wird der Batteriespeicher auf zwei Arten in ein System integriert: Bei der sogenannten AC-Lösung (AC=Wechselstrom) wird er über einen eigenen Wechselrichter mit dem Stromnetz verbunden. Bei der DC-Lösung (DC=Gleichstrom) wird die Batterie mit der Photovoltaikanlage gekoppelt. Der auf dem Dach erzeugte Strom fliesst direkt in den Speicher.

Die Meinungen darüber, welches nun die effizientere Technologie sei, divergieren stark. Produktbroschüren und Datenblätter allein sind nicht aussagekräftig genug, weil Faktoren wie Auslastung des Wechselrichters oder Batteriesystemspannung oft unberücksichtigt bleiben. Zu diesem Schluss kommt auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die in ihrer Stromspeicher-Inspektion u. a. 60 Batteriespeicher-Datenblätter untersucht hat. Von den 20 Photovoltaik-Speichersystemen, die schliesslich an der Studie teilnahmen, erreichten sowohl die DC- wie auch AC-Systeme in der Praxis einen Gesamtwirkungsgrad von 88,1 Prozent.

Preise und Wirtschaftlichkeit von Stromspeichern

Die Marktpreise für Batteriespeicher variieren je nach Grösse, Typ und Bedarf. So haben Eigenheimbesitzer ganz andere Bedürfnisse wie KMU. Grundsätzlich gelten bei der Beschaffung eines Stromspeichers zwei Grundregeln: Entweder passt man die Batteriegrösse an die Grösse der Solarstromanlage oder an den jeweiligen Stromverbrauch an. Es lohnt sich, bei der Analyse ein lokal verankertes Solarunternehmen beizuziehen; dieses hat schon ähnliche Anlagen gebaut und kennt die regionalen Förderprogramme.

Hinzu kommt, dass Förder- und Steuerbeiträge die Rentabilität der Speicher positiv beeinflussen. Entsprechend gross ist heute die Nachfrage nach Batteriespeichern. Solarville rüstet praktisch jede dritte Photovoltaik-Anlage für Einfamilienhäuser mit einen Batteriespeicher aus.

Umwelt und Batteriespeicher

Immer wieder taucht die Frage auf, ob die Speicher der Umwelt mehr schaden oder nützen. Gemäss einer Publikation von EnergieSchweiz belastet der Fleischkonsum einer vierköpfigen Familie die Umwelt bei weitem mehr als ihr Stromverbrauch, wenn dieser aus einem Mix von «Photovoltaik-Anlage + Batterie + Netzbezug» besteht (s. Grafik).

Grafik: Quelle EnergieSchweiz
Grafik: Quelle EnergieSchweiz

Zudem sei der eigentliche Prozess der «Gewinnung und Veredelung» der notwendigen Rohstoffe am wenigsten umweltbelastend. Die grössten leicht abbaubaren Lithiumreserven befänden sich in Südamerika, jene für Kobalt in zum Teil politisch instabilen afrikanischen Staaten. Viel problematischer seien soziale statt ökologische Auswirkungen. Was hingegen verbessert werden kann und muss, sei die Regulierung und Transparenz der Rohstoff-Lieferkette.

Die Phase der Nutzung des Batteriespeichers belaste die Umwelt hingegen wenig. Gemäss EnergieSchweiz wird im Betrieb bis zu 18 mal mehr Primärenergie gespeichert, als zur Batterieerzeugung notwendig war. Es gibt auch bereits erste Natrium-Speicher. Für weiterreichende Auskünfte wendet man sich an besten an die Profis von Solarville.

Vorgezogene Recyclinggebühr auf Batteriespeicher

Die Schweiz erhebt seit 2000 eine vorgezogene Recyclinggebühr auf Batterien. Dies gilt auch für Speicherbatterien. Das Recycling der Rohstoffe beispielsweise der Lithium-Ionen-Batterie und deren umweltgerechte Entsorgung sind hierzulande sichergestellt.

Eigenverbrauchsgrad mit Batterie und vernetzen Lösungen erhöhen

Der Eigenverbrauchsgrad lässt sich neben dem Heimspeicher mit sogenannten «Smarthome-Lösungen» weiter steigern. So können grössere Verbraucher (Wärmepumpe, Ladestation für E-Mobil, Boiler, Alarmsystem usw.) effektiv und optimiert gesteuert werden. Damit erhöht sich nicht nur der Eigenverbrauchsgrad, gleichzeitig vermindert sich die Netzabhängigkeit. Zudem spart das an Energie. Der Wohnkomfort und die Sicherheit in den eigenen vier Wänden werden erhöht.

In Solarangelegenheiten gut beraten – gut informiert.

Es lohnt sich, erfahrene Solarunternehmen einzubeziehen. Sie haben bereits unterschiedliche Anlagen in der Praxis realisiert, stellen die richtigen Fragen und zeigen individuell umsetzbare Lösungen auf. Wer mehr wissen möchte, wendet sich für eine Direktberatung an Cédric Berli, Telefon 052 238 37 37.

 

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