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23. Jan 2019

Investitionen in Solarstrom sind rentabel

2017 betrug das Solarpotenzial auf Schweizer Dächern rund 24,6 TWh Strom. Dennoch: 92,3 Prozent des Potenzials liegt brach. Solarstrom-Anlagen können durchaus rentabel sein. Insbesondere für Gewerbe und Industrie – Solarville zeigt wie.

Der Bericht des schweizerischen Fachverbandes für Sonnenergie spricht Klartext. Photovoltaik gilt nach wie vor als eine der vielversprechendsten Technologien im Bereich erneuerbarer Energien. Denn Solarstrom lässt sich eigentlich recht einfach erzeugen. Trotzdem halten sich Vorurteile gegenüber Photovoltaik beharrlich. Im Folgenden ein Versuch, mit dem Vorurteil «unrentabel» aufzuräumen.

Vorurteil 1 – Investitionen in Solarstrom sind unrentabel

Als Faustregel gilt, dass bei einer Investition in eine Solarstromanlage der selbst produzierte Strom den geltenden Netztarif unterbieten sollte. Je tiefer die eigenen Kosten pro kWh, desto rentabler und schneller amortisiert sich die Anlage.

Was kostet der Strom aus der eigenen PV-Anlage?

Für den wirtschaftlichen Vergleich sollten die gesamten Investitions- und Wartungskosten auf die produzierten Kilowattstunden umgelegt werden. Die Amortisationsdauer einer PV-Anlage auf einem Industriegebäude variiert je nach Grösse, Eigenverbrauchsgrad und Region: Das kann nach bereits nach 10 oder 15 Jahren sein. Wem dies als zu lang erscheint, sollte vor allem die zu erwartende Lebensdauer von rund 30 Jahren berücksichtigen: Die Solarstromanlage lässt sich während 10 bis 20 Jahren weiter rentabel betreiben.

ROI bis 10 Prozent möglich

In seinem Bericht zu den Gestehungskosten für Solarstromanlagen, S. 13, hält das Bundesamt für Energie fest, dass insgesamt die Kosten für PV-Anlagen aller Grössen weiter sinken; primär aufgrund der Betriebs- und Unterhaltskosten sowie des Eigenverbrauchs. Die Vergütungsansätze werden periodisch angepasst. Ab April 2019 wird der Förderbeitrag für eine 30-kWp-Anlage rund 9000 Franken, jener für eine 100-kWp-Anlage rund 27'000 Franken betragen.

Da jede Anlage anders ist und unterschiedliche Bedürfnisse abdeckt, wird hier auf eine Beispielrechnung verzichtet. Solarville liegen Berechnungen vor, wonach optimal genutzte PV-Anlagen eine Rendite von bis zu 10 Prozent erzielen können. In der aktuellen Tiefzinslage wird die Investition in eine Photovoltaik-Anlage für den Eigenverbrauch plötzlich doch attraktiv. Gleichzeitig würde die Immobilie aufgewertet werden.

Welches ist die optimale Solarstromanlage für mein Unternehmen?

Bei der Planung und beim Bau einer Solarstromanlage gilt es einiges zu beachten: Vorgaben des jeweiligen Verteilnetzbetreibers, Bauvorgaben, Dachstatik usw. Möchten Sie direkt erfahren, wie die optimale Grösse einer Solarstromanlage für Ihr KMU ist und wann sie den Break-Even-Point erreichen würde? Senden Sie einfach das Lastgang-Profil von Ihrem Elektrizitätswerk an ian.baertschi@solarville.ch; Sie erhalten kostenfrei eine Amortisationsrechnung für Ihre künftige PV-Anlage.

Im nächsten Beitrag versuchen wir dann mit dem Vorurteil «Solarenergie lohnt sich für KMU nicht» aufzuräumen.

 

Nützliche Links:

Faktenblatt: Strom von der Sonne, Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie (Stand: September 2018

Schweizerische Elektrizitätsstatistik, Bundesamt für Energie BFE

Direktvermarktung, Faktenblatt u. a. für Betreiber von Anlagen ab 100 kW, Bundesamt für Energie

Solarkataster des Bundesamtes für Energie, BFE

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