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11. Juni 2019

Solarstrom – Was Kunden fragen

Solarstrom bewegt die Gemüter. Ob sich denn eine Anlage überhaupt lohne und wie nachhaltig Lösungen seien. Unsere Solarprofis standen am «Tage der Sonne bei Solarville» Rede und Antwort. In einem Punkt waren sich alle einig: Eine fachmännische Beratung lohnt sich alleweil.

1. Eignet sich mein Dach für eine Photovoltaik-Anlage?

Praktisch jedes Dach eignet sich. Effiziente Solaranlagen produzieren rund 185 kWh/m2 im Jahr. Geht man von einem Jahresstromverbrauch pro Person von rund 7400 kWh aus, würden 20 m2 Photovoltaik-Module pro Person genügen, um 50 Prozent ihres Jahresverbrauchs zu produzieren. Unter «Photovoltaik – da liegt noch viel mehr drin» werden die spezifischen Online-Applikationen beschrieben, anhand deren Hausbesitzer das Solarstrompotenzial des eigenen Gebäudes abfragen können.

2. Ich weiss nicht, ob ich eine PV-Anlage installieren soll. Lohnt sich das finanziell?

Berücksichtigt man die Fördergelder und Steuerersparnisse, liegen die Herstellungskosten für selber produzierten Strom bei rund 10 Rappen pro kWh. Das ist halb so viel, wie Haushalte durchschnittlich für Strom aus der Steckdose zahlen. Photovoltaik bzw. Solarstrom sind Teil einer zeitgemässen Energieversorgung, bei der die Nutzer

> Einsparungen erzielen, die sich über die Lebensdauer der Anlage sehr wohl rechnen

> erneuerbare Energie nutzen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

> an Autarkie gewinnen

> ihr Gebäude aufwerten, dabei Steuern sparen und die Unterhaltskosten senken.

Ein weiterer Aspekt wird oft vergessen: Eigenverbrauchsgemeinschaften eröffnen neue Möglichkeiten. Geschäftsmodelle wie beispielsweise Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) steigern die Attraktivität der Solarenergie – vor allem für Mehrfamilienhausbesitzer, Stockwerkeigentümer oder Überbauungen. Wohnungen im selben Haus oder über mehrere angrenzende Grundstücke können sich zusammenschliessen, um den selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen. Mehr dazu siehe auch Eigenverbrauch.

3. Worauf muss ich bei der Wahl der Module achten?

Das hängt von den jeweiligen Präferenzen oder Bedürfnissen ab. Solarprofis prüfen jeweils, was den Kunden am wichtigsten ist, wie beispielsweise maximale Wirtschaftlichkeit, Ästhetik, Leistung und/oder Ursprungsland der Module. Die Kundin oder der Kunde entscheidet, basierend auf seinen Anforderungen.

4. Sinken bald die Preise für Batteriespeicher?

Weitere Preissenkungen sind durchaus möglich. Ausschlaggebend für den Kauf eines Batteriespeicher ist das jeweilige Kundenbedürfniss. Denn Speicher ermöglichen es, Energieproduktion und -verbrauch zeitlich zu entkoppeln. Der selber erzeugte, umweltfreundliche Strom liegt für den späteren Verbrauch bereit.

5. Welches sind die Batteriespeicher der Zukunft?

Obwohl heutige Batteriespeicher fast vollständig rezyklierbar sind, schauen Forscher sich nach Alternativen um. Ausschlaggebend sind sicherlich Punkte wie Versorgungssicherheit und Umwelt. Aus heutiger Sicht könnte Natrium Lithium ersetzen, denn für den Wechsel von Lithium zu Natrium müsste man technisch am wenigsten verändern. Es sind auch schon erste Produkte am Markt.

6. Kann ich Smarthome auch mit Siri oder Alexa steuern?

In der Tat wäre das möglich. Doch aus Sicherheitsüberlegungen verzichtet Solarville bei seinen Smarthome-Lösungen bewusst auf eine Cloud-Anbindung. Alle Daten bleiben lokal.

7. Ist das Smarthome-Netzwerk sicher?

Smarthome ist Synonym für hohen und «smarten» Komfort des Wohnens. Die Kehrseite der Medaille ist, dass alles was man im eigenen Smarthome steuern kann, auch Hacker tun könnten. Folglich ist – wie bei allen Internetapplikationen – darauf zu achten, dass Sicherheitsmechanismen wie Firewall, Zugriffsrecht und Verschlüsselung sauber eingerichtet werden. Solarville setzt beispielsweise bei der Frage des Fernzugriffs aus Sicherheitsgründen bewusst auf eine VPN-Verbindung.

Auch wenn es einiges zu beachten gilt, spricht der erhöhte Komfort, das verbesserte Energiesparpotenzial und die höhere Lebensqualität für Smarthome. Nutzt man kontextbasierte Sicherheitslösungen, kann man sich «in den eigenen digitalen Wänden» ohne grossen, zusätzlichen finanziellen Aufwand schützen.

 

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