News

4. Dez 2018

Solarstromanlagen – ästhetisch und wirtschaftlich zugleich?

Sonnenenergie fürs Haus – Lohnt sich erneuerbare Energie fürs Eigenheim? Gibt es überhaupt optisch überzeugende Lösungen? Solarville stellte sich diesen provokativen Fragen anlässlich eines Kundenevents von Engel & Völkers in Bülach.

Rund 30 Interessierte folgten den Ausführungen des Solarville-Experten Thomas Bachmann und nutzten die Gelegenheit für Detailfragen. Einmal mehr zeigt es sich, dass Solarstrom Hauseigentümer bewegt und dass es wichtig ist, sich an Solar-Profis zu wenden.

Gebäudeintegrierte Fotovoltaik – nicht nur etwas fürs Auge!

Ziel der gebäudeintegrierten Photovoltaik (GiPV) oder Building-integrated Photovoltaic (BiPV) ist es, ein möglichst homogenes Gesamtbild zu erzielen. Photovoltaik-Module stehen mittlerweile in einer solch grossen Bandbreite zur Verfügung, dass nahezu alle üblichen flächigen Bauteile mit photovoltaischer Funktion versehen werden können. Indach-Varianten, bei denen die Solarstromanlage direkt auf die Dachfläche montiert wird, bieten heute optisch überzeugende Lösungen, die einem herkömmlichen Dach insofern überlegen sind, weil sie zusätzlich Energie produzieren.

Eine Solaranlage rechnet sich doch.

Der Bund stuft die meisten Solarstromanlagen auf Eigenheimen als «kleine PV-Anlagen» ein; auch 2019 sind Fördergelder in Form von Einmalvergütungen (KLEIV) vorgesehen. Gute Solar-Unternehmen übernehmen für ihre Kunden normalerweise die Abwicklung aller Formalitäten. Am effizientesten ist es, selbst produzierten Strom vor Ort zu nutzen. Das nennt sich Eigenverbrauch. Überschüssig produzierter Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und rückvergütet. Der Solarville-Experte zeigt auf, wie trotz moderater Rückvergütungen auch kleinere Solarstromanlagen amortisierbar sind. Im Übrigen sind die Investitionen vollumfänglich von der Steuer abziehbar. Eine Grobschätzung der Investitionskosten lässt sich mit sogenannten Solarrechnern rasch erstellen.

Ausblick: Förderung und intelligente Kombination erneuerbarer Energiequellen

Erneuerbare Energien werden heute gefördert und – immer mehr – gefordert. Deswegen sollten Hausbesitzer – gerade bei Grundsanierungen oder Neubauten – auch die kantonalen Entwicklungen verfolgen (Stichwort MuKEn). Der Kanton Zürich prüft derzeit, ob nach dem Ersatz einer alten Öl- oder Gasheizung durch ein neues fossiles Heizsystem ein Wärmeanteil von mindestens 10 Prozent durch erneuerbare Energie gedeckt werden soll. Bereits heute wählen viele Hausbesitzer eine intelligente Kombination: Solarstromanlage und Wärmepumpe.

Durchblick bewahren – Profi fragen

Am besten bezieht man bei (Um-)Bauplänen von Anfang an einen Solarprofi mit ein, der in der näheren Umgebung bereits Solaranlagen erstellt hat und von der Planung bis zur Ausführung alles aus einer Hand bietet. Zudem kennt er sich mit Produkten sowie mit den regionalen Eigenheiten und Vorschriften aus. Damit schont man die Umwelt sowie das Portemonnaie und ist weniger von Öl- oder Gaspreisen abhängig. 

Solarville plant weitere Anlässe für Interessierte. Der nächste findet bereits am 7. Dezember 2018 und richtet sich an KMU. Hier geht es zur Anmeldung

Konsultieren Sie zum Thema auch:

► Neubau oder Grundsanierung – 9 Tipps für Bauherren 

► Wohnbauten – Indach- oder Aufdach-Solaranlage, im Dorfkern oder in Kernzone 

► Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn)

► Kanton Zürich: Energiebedarf von Häusern weiter reduzieren 

 

WINTERTHUR
Klosterstrasse 34a
8406 Winterthur
052 238 37 37
Kontakt / Karte

 

OLTEN
Länggasse 43
4624 Härkingen
062 213 81 42
Kontakt / Karte